Berufsbild Kirchenmusiker/-in

Kirchenmusik = Kirche + Musik. Das zusammengesetzte Wort bezeichnet die Sache und den Ort. Es geht um Musik in der Kirche, um das Musizieren in Kirchengemeinden; diese sind die Träger der Kirchenmusik. Darüber hinaus kann die Kirchenmusik weithin Ausstrahlung entwickeln, wertvolle Beiträge zum kulturellen Leben unserer Städte und Regionen leisten. Kirchenamtlich heißt es dazu: 
„Kirchenmusik ist eigenständiger Ausdruck des Glaubens und ein tragendes Element des Gottesdienstes. In ihren unterschiedlichen Stilformen bildet sie eine wichtige Brücke zwischen Glauben und Kultur.
Der Dienst der Kirchenmusiker und Kirchenmusikerinnen ist ein kirchlicher Dienst. Er dient durch die Kirchenmusik dem Lob des Dreieinigen Gottes, der Verkündigung des Gotteswortes und der tätigen Anteilnahme der Gemeinde am Gottesdienst und am Auftrag der Kirche in der Öffentlichkeit. Der Auftrag hierzu gibt dem Dienst der Kirchenmusiker und Kirchenmusikerinnen liturgische Verantwortung und geistliche Bedeutung.
Kirchenmusiker und Kirchenmusikerinnen sind in ihrem Dienst mitverantwortlich für den Aufbau und die Entwicklung des Gemeindelebens. Ihr Dienst umfasst die Ausübung und Pflege der Kirchenmusik. Sie tragen Verantwortung für das gottesdienstliche Singen der Gemeinde, für eine Entfaltung der wortgebundenen Kirchenmusik sowie für das Orgel- und sonstige Instrumentalspiel.“