Ansbach - St. Gumbertus

Größte Barockorgel in Mittelfranken mit größter Balgkammer in der BRD (10 Bälge 9 x 4 Schuh) im Chorton in Thüringer Tradition

Besonderheiten:
Hauptwerk: Lade für 16 Stimmen, darunter acht 8’-Stimmen, 2 Streicher und Oboe d’amour, zehnfache Terzmixtur
Oberwerk: Flaschiolet 2’ im Prospekt, drei 8’-Stimmen, darunter Fugara
Mittelwerk: fünffaches Echo durch die ganze Klaviatur im Schwellkasten (erster Schwellkasten auf dem europäischen Festland), Streicherstimmen in 4’- und 2’-Lage
Pedal: offener Subbass 32’

Erbauer: Johann Christoph Wiegleb
Entstehungsjahr: 1736–1739, rekonstruiert durch Fa. Reil/NL 2007
Manuale: 3
Registerzahl: 47
Traktur: mechanisch

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Ansbach - St. Gumbertus: Wiegleb-Orgel
Disposition   
Unteres Werk Oberes Werk

Mittleres Werk

Bässe 
C-d3C-d3C-d3C-d1
Principal 8’
Cymbel 2‘ 2-fach
Sesquialtra 1 ½‘, 2 und 3-fach
Mixtur 2‘ 8- 9- 10-fach
Superoctava 2‘
Quinta 3‘
Octava 4‘
Flöth oder Klein Gedakt 4‘
Grob Gedakt 8‘
Flaut travers 8‘ (ab c0)
Gembshorn 8‘
Viola di Gamba 8‘
Salacional 8‘
Quintatön 16‘
Trompete 8‘
Oboe d‘amour 8‘

Sperr Ventil zum untern Manual
Schiebekoppel zum mittlern Manual

Principal 4‘
Flaschiolet 2‘
Mixtur 1‘ 4-fach
Quinta 1 ½‘
Octava 2‘
Waldflöthen 2‘
Rohrflöthen 4‘
Blockflöthen 4‘
Quintatön 8‘
Grobgedakt 8‘
Fugara 8‘
Fagott 16‘
Vox humana 8‘

Sperr Ventil zum mittlern Manual
Schiebekoppel zum obern Manual

Principal 4‘
Nassat 3‘
Sallicinet 2‘
Nachthorn 2‘
Petitt 4‘
Spitzflöth 4‘
Quintaten 8‘
Echo

Machin Zug zum Echo
Sperr Ventil zum obern Manual

Principal Bass 16‘
Cymbel Bass 2‘ 2-fach
Mixtur Bass 4‘ 6-fach
Bassetgen 4‘
Quint Baß 6‘
Octaven Baß 8‘
Violon Baß 16‘
Subbaß 16‘
Posaunen Bass 16‘
Subbass 32‘

Sperr Ventil zum Pedal

Tremulant
Accordstern
Calcant
10 Bälge 9 x 4 Schuh
Tonhöhe: 466,4 Hz bei 16°
Winddruck: Manuale 66 mm WS, Pedal: 68 mm WS
Temperierung nach dem Werkstattbuch Familie Wiegleb
Registerbezeichnung nach der ältesten Quelle (Mayer vor 1750), Reihenfolge nach ihrer Stellung auf der Lade

Orgelmusik in Ansbach - St. Gumbertus