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Ausbildung, Berufsaussichten
Ausbildung
Das Studium der Kirchenmusik findet in Deutschland nur auf Hochschulebene statt. Je nach Hochschule dauert das Studium acht bis zehn Semester; es endet mit dem akademischen Grad „Diplom-Kirchenmusiker/in“. Vielfach sind Aufbaustudiengänge in weiteren künstlerischen und musikpädagogischen Fächern möglich. Grundsätzlich werden die Allgemeine Hochschulreife und das Bestehen einer Eignungsprüfung vorausgesetzt. Weiteres ist direkt bei den Hochschulen zu erfahren.
Landeskirchenmusikdirektor Lochner bietet darüber hinaus eine individuelle Beratung zu Berufs- und Studienmöglichkeiten an (Tel. 089 /5595-337). Zur Erlangung der Bewerbungsfähigkeit für den hauptberuflichen kirchlichen Dienst setzen mehrere Landeskirchen ein einjähriges Berufspraktikum voraus, welches (z.B. in Bayern) unmittelbar nach der Diplomprüfung aufgenommen werden kann.
Berufsaussichten Das Kirchenmusikstudium ist seit alters eine Art „studium generale“ der Musik und bietet weitere Qualifizierungen in unterschiedliche Musikrichtungen an. Die in Studium und Praxis erworbenen Fähigkeiten sind auch außerkirchlich gefragt. Die meisten hauptberuflichen Stellen in Bayern sind längerfristig besetzt; in den nächsten Jahren sind jeweils wenige Ausschreibungen zu erwarten. Hier wie in den meisten westlichen Landeskirchen gelten die Stellen als sicher. In anderen Landeskirchen werden manche Stellen umgeschichtet, gekürzt oder abgebaut. Trotzdem kann damit gerechnet werden, daß die Kirchenmusik ein wichtiges Arbeitsgebiet bleibt und dass Lösungen gefunden werden, die eine hauptberufliche Mitarbeit von Kirchenmusikern und Kirchenmusikerinnen auch in Zukunft gewährleisten können.
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